Über 80 Jahre Tradition

Weshalb katholische Schulen?
Wohl hatte der Liberalismus des vorletzten Jahrhunderts grosse Verdienste um das Schulwesen erworben. Aber der Bereich des Religiösen blieb aus der Schule ausgeschlossen. Die Lehrerbildung war betont antireligiös ausgerichtet. Dies führte denn auch schon 1869 zur Gründung des evangelischen Lehrerseminars und zu weiteren evangelischen Schulen. 1923 wurde schliesslich der katholische Schulverein gegründet und am 24. April 1924 die erste Mädchensekundarklasse mit 32 Schülerinnen eröffnet. Die Leitung unterstand den Menzinger Lehrschwestern. Wenig später konnte das Schulhaus Hirschengraben seine Tore öffnen und zählte bald 300 Mädchen.

Die erste Knabenschule
1949 nahm auch die Knabenschule an der Sumatrastrasse ihren Betrieb auf, geleitet von den Schulbrüdern der Societas Mariae, kurz Marianisten genannt. Beide Schulen zusammen zählten bald einmal 600 Jugendliche.

Tragfähige Struktur
Auch wenn die Löhne der Lehrkräfte sehr bescheiden waren und die Eltern Schulgeld bezahlten, blieben finanzielle Sorgen nicht aus. Unter Mithilfe des Bischofs von Chur konnte die Trägerschaft erweitert und eine leistungsfähige Struktur aufgebaut werden.

Heute: vier Schulhäuser an 3 Standorten
Neue Quartierschulen in Schwamendingen (1967–1991) und Wiedikon (1970) konnten bezogen werden. 1968 wurde an der Schule Sumatra – neben der Sekundarschule – das Progymnasium (1.–4. Klasse) eröffnet. Schliesslich bezog die Schule Hirschengraben 1981 ein geeigneteres neues Gebäude an der Kreuzbühlstrasse. Das Gymnasium wird heute bis zur Matur geführt.
Mit Beginn des Schuljahres 2007/08 kehrte das Gymnasium, das inzwischen an der Kreuzbühlstrasse als Kurzgymnasium (4 Jahre) bis zur Hausmatur (staatlich anerkannt) geführt wurde, an die Sumatrastrasse 31 zurück, wo es im umgebauten ehemaligen Wohn- und Verwaltungshaus nun mit doppeltem Klassenzug und erweitertem Profil weiter ausgebaut wird.

 

   
Schulgeschichte 2012 (61 Seiten A4)

Geschichte der Freien Katholischen Schulen Zürich

Die über 85jährige Geschichte der Freien Katholischen Schulen Zürich ist reich – und in einer neuen Broschüre bis ins Jahr 2011 von Martin Meier-Schnüriger aufgearbeitet worden. Viele historische Fotos, Zitate aus Schul-Chroniken, eine übersichtliche Strukturierung und kurze Kapitel garantieren eine angenehme Lektüre. Themen wie «Ausblick»,«Stiftungen, Vereine und Finanzen» und «Wie katholisch ist die Katholische Schule?» öffnen den Horizont über das rein Historische hinaus.

Zum Autor
Martin Meier-Schnüriger, geboren am 18.3. 1957, lic. phil. mit Diplom HLA für Latein und Geschichte, unterrichtet seit 2004 die genannte Fächer am Gymnasium der FKSZ.

Die ansprechende "Schulgeschichter 1924-2011" kann zum Preis von Fr. 18.- bei unserem Sekretariat bestellt werden:
sekretariat@fksz.ch, Tel. 044 360 82 00