Matilda Sonderegger
- Alter: 17
- Schule: FKSZ Gymnasium, G6
- Lieblingsfach: Wirtschaft & Recht
- Wohnort: Küsnacht
- Hobbys: Acrylmalerei und Pilates
Matilda, kürzlich hat dein Maturajahr angefangen. Wie fühlt sich das an?
Gut. Wir spüren bereits, dass wir mehr Verantwortung bekommen. Und die Maturarbeit hat angefangen.
Wie bist du auf die FKSZ gekommen?
Ich habe in Küsnacht die Primarschule besucht und wollte danach in die Stadt. Die Wahl fiel auf die FKSZ, weil meine Mutter und mein Bruder schon hier waren. So wusste ich, dass mir die Schule passen würde. Mein Bruder hat gesagt, die Lehrpersonen seien angenehm und unterstützten einen. Und so war es auch. Bei den öffentlichen Gymis hatte ich etwas Bedenken, weil alles so gross und etwas unpersönlich ist. Man kann sicher sagen, dass an den FKSZ der Mensch im Zentrum steht.
Wie hast du den Übergang ans Gymnasium erlebt?
Es war schon streng. An der Primarschule kennt man das ja gar nicht – so viel Stoff und das viele Lernen. Die Gymiprüfung selbst war praktisch gleich wie an der öffentlichen Schule. Ich habe das mal verglichen.
Wie erlebst du das Verhältnis unter den Schülerinnen und Schülern?
Wir unterstützen uns gegenseitig. Das liegt sicher auch daran, dass wir eine kleine Schule sind und die Leute einander kennen. Es kommt vor, dass Schülerinnen und Schüler aus unteren Klassen auf einen zukommen und fragen, wie es mit dieser oder jener Prüfung war. Natürlich hilft man dann. Das finde ich etwas sehr Schönes.
Du engagierst dich auch im Schülerinnen- und Schüler-Forum.
Ja, genau. Ich bin dort schon von Anfang an dabei. Es geht unter anderem darum, dass die Schülerinnen und Schüler selbst Sachen organisieren. Das können ganz banale Dinge sein, etwa dass man nicht auf den Treppen sitzen soll. Aber auch anspruchsvolle, wie die Organisation der alljährlichen Volleyballnacht, an der Jugendliche und Lehrpersonen teilnehmen.
Apropos Organisation – wie laufen die Prüfungen am FKSZ Gymnasium ab?
Nun, wer macht schon gerne Prüfungen? Aber cool ist der Prüfungsplan, der immer am Semesteranfang herauskommt. So weiss man, woran man ist, und kann andere Termine darum herum organisieren. Natürlich gibt es trotzdem manchmal etwas Druck, aber das gehört beim Gymi wohl einfach dazu.
Wie gehst du persönlich mit diesem Druck um?
Ich tausche mich mit Kolleginnen und Kollegen aus. Wir besprechen, was wir wie gelernt haben, und geben einander Unterlagen. Auch in der Klasse kann man immer jemanden bitten, einem etwas zu erklären, was man noch nicht verstanden hat.
Weisst du schon, was du nach der Matura machen willst?
Zahnmedizin.
Bereiten dich die FKSZ gut auf die Uni vor?
Gerade dieses Jahr kommt noch viel Spannendes auf uns zu. Nächste Woche haben wir zum Beispiel einen Studienorientierungstag. Ausserdem machen wir viele Vorträge und üben, vor anderen zu sprechen. Man wird nicht in eine Richtung gedrängt, sondern generell im Hinblick auf die Anforderungen des Studiums unterstützt.
Wenn sich jemand überlegt, von einer anderen Schule an die FKSZ zu wechseln, was würdest du ihm oder ihr empfehlen?
Ich würde sagen, das FKSZ Gymnasium ist toll, wenn jemand eine familiäre Stimmung mag. Für Leute, die eine gewisse Anonymität schätzen, ist es vielleicht schwieriger. Hier kennen einen die Lehrpersonen wirklich, und wenn es mal nicht so läuft, kommen sie auf einen zu. Für alle, die den zwischenmenschlichen Austausch schätzen, ist es eine sehr gute Schule.