Warum FKSZ?
Die Umfrage macht deutlich: Die Gründe für einen Wechsel an die FKSZ sind vielfältig. Häufig genannt wird die gute Vorbereitung auf die Gymiprüfung, etwa in der Sek A (MV). Für andere war ausschlaggebend, nach einem nicht gelungenen Versuch an einer öffentlichen Schule noch einmal eine faire Chance auf den Übertritt ins Gymnasium zu erhalten.
Häufig genannt werden auch die kleinen Klassen und das motivierende Umfeld. Ein Schüler formuliert es so: «Meine Eltern und ich haben uns für diese Schule entschieden, weil wir wollten, dass mir die Schule wieder Spass macht und ich mich besser konzentrieren kann.»
Auch Tradition und Werte spielen eine grosse Rolle. Manche Schülerinnen und Schüler wählen die FKSZ, weil schon Eltern oder Grosseltern hier waren; andere, weil ihnen klare Regeln, ein respektvoller Umgang und die christlich-humanistische Prägung wichtig sind.
Respekt macht Schule
Die FKSZ verstehen sich als familiäre Schule mit klaren Werten. Die Lehrpersonen setzen alles daran, einen Raum zu schaffen, in dem Kinder und Jugendliche sich sicher fühlen und respektvoll miteinander umgehen.
➀ Das gelingt ihnen gut: 91 Prozent der Schülerinnen und Schüler geben an, dass sie sich in ihrer Klasse wohlfühlen. Die hohe Zufriedenheit zieht sich durch alle Standorte und Schulstufen hindurch. Eine Primarschülerin in Wiedikon schreibt: «In dieser Schule gibt es kein Mobbing. Die Lehrer achten darauf, dass es uns gut geht.» Und eine Gymnasiastin hält fest: «Die Stimmung ist gut. Jeder kennt sich und man spricht miteinander.»
Unterricht mit Substanz
➁ Rund 8 von 10 Befragten sagen, die Lehrpersonen nehmen sich Zeit, um den Stoff verständlich zu erklären. Eine Sumatra-Schülerin lobt: «Die meisten Lehrpersonen bringen dir wirklich viel bei und engagieren sich, dass möglichst alle mitkommen.» Ebenso viele Schülerinnen und Schüler fühlen sich gut auf die nächste Unterrichtsstufe vorbereitet.
➂ ➃ Auch die Transparenz überzeugt: 90 Prozent verstehen, wie ihre Zeugnisnoten zustande kommen. Dass dagegen 59 Prozent «zu viele Prüfungen» bemängeln, überrascht wohl niemanden. Hier darf man getrost an die eigene Schulzeit zurückdenken.
Was besonders gut gefällt
Viele Schülerinnen und Schüler betonen, dass sie sich in der überschaubaren Gemeinschaft besser aufgehoben fühlen als in ihrer früheren Schule. Sie konnten neue Freundschaften schliessen und schätzen es, dass hier «jeder jeden kennt». Auch der gute Kontakt zu den Lehrpersonen wird immer wieder lobend hervorgehoben. Ein Schüler: «Ich habe das Gefühl, dass man hier nicht einfach eine Nummer ist.» Neben dem Unterricht zählen für viele Kinder und Jugendliche auch die Aktivitäten ausserhalb des Schulzimmers zu den Höhepunkten – so etwa Ausflüge, Klassenlager und Sporttage.
Eine klare Empfehlung
Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler fallen naturgemäss etwas kritischer aus als jene der Eltern. So wird ein fordernder Unterrichtsstil von Erwachsenen oft als Vorteil gesehen, während er bei einigen Jugendlichen gemischte Gefühle hervorruft. Und Wünsche wie «mehr Ice Tea und Fast Food in der Schulmensa» sind aus Schülersicht nachvollziehbar, passen aber nicht zu einer verantwortungsvollen Mensapolitik.
➄ Vor diesem Hintergrund ist es ein starkes Resultat, dass 73 Prozent der Befragten die FKSZ weiterempfehlen.