FKSZ – Wo Kinder wachsen können – die Mittelstufe an den FKSZ
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Bulletin Nr. 11 / Schuljahr 2025/26 | Schwerpunkt

Wo Kinder wachsen können – die Mittelstufe an den FKSZ

Die Jahre von der 4. bis 6. Primarschule sind eine Schlüsselphase in der schulischen und persönlichen Entwicklung von Kindern. Wir haben uns mit Rektorin Ursula Stadler darüber unterhalten, wie die FKSZ ihre Mittelstufenschülerinnen und -schüler fördern und begleiten.

Gut gestartet ist halb gewonnen

Die FKSZ bieten neben einer Sek und einem Gymnasium bewusst auch eine Mittelstufe an. «Als ehemalige Primarlehrerin weiss ich, wie wichtig diese Jahre für die persönliche Entfaltung sind», sagt Ursula Stadler, Rek­torin am Standort Kreuzbühl. Positive Schulerlebnisse in der sogenannten Vorpubertät schaffen die Grundlage für einen gelingenden Übertritt in die Oberstufe. In dieser Zeit wird der Rucksack gefüllt: mit Lernstrategien, einer zielführenden Arbeitshaltung und wich­tigen sozialen Kompetenzen.

Natürlich leisten auch viele öffentliche Schulen hervorragende Arbeit. Doch manchmal ent­stehen Situationen, in denen ein Kind nicht optimal lernen oder sich nicht entfalten kann – etwa bei häufigen Lehrpersonenwechseln, einem unruhigen Klassenumfeld oder Mobbing. Die Rektorin: «Viele Eltern, die ihr Kind erst in der 5. oder 6. Primar zu uns schicken, bedauern später, dass sie diesen Schritt nicht früher unternommen haben.»

Motivierender Unterricht – familiäre Strukturen

In den Mittelstufenjahren entwickeln Kinder ihre kognitiven Grundlagen rasant weiter. Sie erweitern ihre sprachlichen Fähigkeiten, lernen abstrakt zu denken und entdecken eigene Inte­ressen. Auch sozial tut sich viel: Freundschaften verändern sich, der Sinn für Humor und auch für Ironie entwickelt sich, und Kinder suchen ihren Platz in einer grösser werdenden Welt.

Hier setzen die FKSZ an. Erfahrene Lehrpersonen geben Orientierung und bieten Stabilität. Der Unterricht ist abwechslungsreich gestaltet und wird ergänzt durch eine Vor- und Nachbetreuung. Viele Kinder erscheinen schon 45 Minuten vor Schulbeginn, um zu spielen oder zu lernen. Auch die Hausaufgabenstunde gehört zu den beliebten Angeboten.

Was die FKSZ auszeichnet, ist die Überschaubar­keit. «Wir kennen einander und ziehen alle am gleichen Strick», sagt Ursula Stadler. Der Umgang ist wertschätzend, Konflikte sind selten. Und wenn doch einmal etwas vorfällt, sind die Wege kurz: Herausforderungen werden rasch erkannt und direkt angegangen.

Ursula Stadler leitet die FKSZ Kreuzbühl seit Februar 2024. Als ehemalige Primarlehrerin weiss sie, wie wichtig ein verlässliches Umfeld gerade in der 4. bis 6. Klasse ist.

In kleinen Klassen kann Grosses geschehen

Die engagierten Lehr- und Fachpersonen am Kreuzbühl erleben immer wieder eindrückliche Entwicklungen. Ursula Stadler erzählt von einem Jungen aus Indien, der beim Eintritt kaum Deutsch sprach und deshalb in mehre­ren Fächern Mühe hatte. In einer kleinen Klasse und unter enger Begleitung konnte er schnell Fortschritte machen – heute besucht er das Gymnasium.

Andere Beispiele sind Kinder, die an der öffent­lichen Schule Mobbing erlebten und sich nach dem Wechsel an die FKSZ zu selbstsicheren und erfolgreichen Jugendlichen entwickelten. Auch Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche konnten dank enger Betreuung und indivi­dueller Förderung schon erstaunliche Schullaufbahnen einschlagen.

Gemeinsam gut entscheiden

Natürlich kann die Mittelstufe nicht alles leisten. «Wir verkaufen uns nicht als Kaderschmiede fürs Gymnasium», betont Ursula Stadler. «Das Wichtigste ist, ein Kind dort abzuholen, wo es steht, und gemeinsam eine gute Entscheidung für den nächsten Schritt zu treffen.»

Die FKSZ bieten neben dem Gymnasium eine starke Sek A sowie eine bewährte Sek Beruf an – die hauseigene Form der Sek B, die Jugendliche gezielt auf anspruchsvolle Berufslehren vorbereitet. Dank der grossen Durchlässigkeit des Schweizer Bildungssystems stehen Kindern viele Wege offen – heute und später. Immer wieder gibt es Schülerinnen und Schüler, die nach der Sek Beruf eine BMS absolvieren oder einen anderen höheren Bildungsweg einschlagen.

Die Schule ist auch für die Eltern da

Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist den FKSZ wichtig. Neu gibt es am Standort­ Kreuzbühl ein Elterncafé – einen Ort, an dem Austausch unkompliziert möglich ist, sei es mit Lehrpersonen, der Schulsozialarbeit oder untereinander. Auch die Hausaufgabenbetreuung schafft Nähe: Beim Abholen entstehen oft kurze, wertvolle Gespräche über Fortschritte oder Herausforderungen im Lernalltag.

«Wir legen Wert auf vertrauensvolle und kon­struktive Zusammenarbeit mit den Eltern», sagt Ursula Stadler. «Es ist immer wieder berührend, von ihnen zu hören, wie sehr ihre Kinder in unserer Mittelstufe aufblühen.»

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